NEWS - Thomas Hellriegel gibt Startzusage
Nachdem letztes Jahr mit Sandra Wallenhorst und Timo Bracht die absolute Langdistanz-Elite am Start war, wird dieses Jahr sogar der Hawaii-Sieger von 1997, Thomas Hellriegel, am Start der olympischen Distanz im Triathlon (1,5-40-10) stehen. Wir dürfen gespannt sein, ob “Hell on Wheels” den letztjährigen Radrekord von Timo Bracht in Gefahr bringen kann. Weiterhin haben sind neben vielen lokalen Größen die Crailsheimer Peter Hein und Luke Dragstra angemeldet. Bei den Frauen erwarten wir die Dritte des Ironman China, Heidi Jessberger.
Der Start des Hauptrennens findet am Samstag den 21. August um 15 Uhr am Reiglersbacher See bei Weipertshofen statt. Davor findet die halbsolange Jedermann-Distanz um 13:30 Uhr statt. Es gibt auf beiden Strecken noch einige Startplätze und auch Zuschauen lohnt sich auf jeden Fall.
Ändy
Einzelzeitfahren in Gerolfingen
Im Rahmen der Tour de Hesselberg wurde diese Jahr zum zweiten Mal ein Einzelzeitfahren durchgeführt. 129 Männer und Frauen nahmen den Kampf gegen die Uhr auf. Gestartet wurde von einem Auflieger, der als Startrampe fungierte. Der Abstand betrug 30 Sekunden. Der Wettergott hatte nach zwei Tagen Dauerregen ein Einsehen und zeigte sich von seiner strahlenden Seite. Allerdings blies ein strenger Westwind, der das Rennen schwer machte. Die Frauen hatten den Vortritt. Ulrike Hofmann vom TSV Crailsheim startete als als fünfte. Bereits nach 2,5 km konnte sie die beiden vor ihr Fahrenden einholen. Da die 12 km lange Strecke eine Wendepunktstrecke war und man zu Beginn tollen Rückenwind hatte, motivierte ein Blick auf den Tacho zusätzlich. Ulrike konnte Geschwindigkeiten zwischen 43 und 48 km/h erzielen. Allerdings sah es auf dem Rückweg anders aus. Der zähe Gegenwind lies die Geschwindigkeiten um 10 km/h sinken. Dennoch sehr zufrieden fuhr Ulrike eine Zeit von 17:55 min und belegte den 4. Platz bei den Frauen (38,9 km/h).
Markus Hofmann konnte seine Bestzeit vom Vorjahr ebenfalls verbessern. Er belegte mit einer Zeit von 16:15 min den 27. Platz bei den Männern. Seine Durchschnittsgeschwindigt betrug 42,9 km/h.
Rita Frank machte sich mit ihren 59 Jahren ebenfalls auf, bei dem Einzelzeitfahren teilzunehmen. Ihr Motto „dabei sein ist alles, in 10 Jahren mache ich das nicht mehr“. In tollen 21:38 min fuhr sie mit einem Schnitt von immerhin 32 km/h ins Ziel.
NEWS - 3 Monate + 10 000 Klicks
In den letzten drei Monaten wurde die Homepage mehr als 10 000 Mal angeklickt. Das sind mehr als 100 Klicks pro Tag !!! Jetzt dürfte wohl endlich auch der letzte Schreibmuffel aufgewacht sein
.
NEWS Crailsheimer Triathlon - Helfer gesucht
Nicht mehr lange, dann fällt am Samstag, den 21. August, der Startschuß zum Crailsheimer Triathlon. Leider benötigen wir noch immer freiwillige Helfer und einige Kuchenspenden für das leckere Finisherbüfett. Wenn DU dich angesprochen fühlst und durch deine Mithilfe zum Gelingen des Triathlon´s beitragen möchtest, einfach unter folgender E-Mail Adresse melden: dirkbeyermann@web.de.
Jeder freiwillige Helfer erhält als kleines Dankeschön das exklusive Finisher-Radtrikot.
Wir möchten uns schon jetzt bei DIR und allen anderen Helfern für die tolle Unterstützung bedanken.
Mitteldistanz Erlangen - Generalprobe bestanden

Erlangen sollte meine Generalprobe für die LD Cologne 226 am 5.September werden.Hier wollte ich meine Form,das Material und die Ernährung überprüfen.Das Training der letzten Wochen verlief gut und ich war sehr gespannt auf das Rennen.Zeitvorgabe hatte ich mir nicht wirklich einen gesetzt.Erlangen hat wie Köln eine flache Rad bzw. Laufstrecke deswegen habe ich mir diesen Wettkampf auch ausgesucht.Ich war im Gegensatz zu letztem Jahr in der 1.Startgruppe eingeteilt.D.h. 9:05 Start.Und ich musste gleich feststellen hier waren die besseren Schwimmer:-) von Anfang an ging’s hier zu Sache.Schläge von rechts Tritte von links.Aber da musste ich jetzt durch.Endlich befreit konnte ich meinen Rhythmus bis zum Ausstieg nach 2km schwimmen und war nach 32min. aus dem Wasser.Dann ab durch eine der längsten WZ auf die 80km Radstrecke.Wie im letzten Jahr auch war ich ohne jegliche “Hilfsmittel” wie Tacho oder Uhr unterwegs.Ich wollte mich wieder auf meine Gefühl verlassen.Nach einer kurzen “Findungs fase” konnte ich ein gleichmäßiges Tempo fahren,habe regelmäßig getrunken und etwas gegessen.Ausser dass es mal heftig zu regnen begann und ich ne Gruppe an Lutscher auf der Strecke hinter mir herzog(siehe Bild) gab’s nix aufregendes.Als 25.nach 2:04h kam ich in die WZ.Ich kann mich noch erinnern wie ich zu einem Mitstreiter sagte” sind aber noch ganz schön wenig Räder bis jetzt hier”.Er meinte dann nur kurz.ZuvieleNachdem ich die Laufschuhe untergeschnallt hatte ging’s los.Nach gut einem Kilometer hatte ich einen Mitstreiter gefunden und gemeinsam machten wir uns auf die restlichen 19km.Er meinte dann kurze Zeit später.”Hey du bist doch der wo so ne Gruppe mit Lutschern immer hinter sich hatte”.Er habe sich das aus sichere Entfernung angeschaut sagte er mir!

Also was man alles so gesagt bekommt bei einem Wettkampf .War mir vorher gar nie bewusst:-).Die Laufgemeinschaft hielt bis km 7,dann musste ich ihn ziehen lassen.Das Tempo des “deutlich jüngeren Kollegen” war für mich zu hoch.So bin ich die restlichen 13km meine Tempo gelaufen was eindeutig die bessere Variante war.Nach 1:25h überquerte ich dann die Ziellinie.Etwas gezeichnet aber nicht kaputt.Das stimmte mich schon mal sehr freudig.Ja und da ich ja wie Eingangs schon erwähnt ohne Uhr unterwegs war bekam ich meine Endzeit von Ulrike gesagt.04:01h.Platz 31!!! Ich wollte es zuerst nicht glauben.Ich sagte dass kann nicht stimmen,das wären ja 16min. schneller als im Vorjahr.Da die Strecken zum Vorjahr aber nicht geändert wurden(zumindest wurde bei der Wettkampfbesprechung nichts erwähnt!) stimmte die Zeit.
Mein Fazit. Natürlich durchweg positiv.Es war ein perfektes Rennen für mich.Wenn du deine bisherige Bestzeit um 16min. verbesserst hast du wenig falsch gemacht.Ich habe alles so umgesetzt wie gewünscht.Vor allem was die Ernährung angeht hat es optimal geklappt.Ich hab mich sehr darauf konzentriert immer zu trinken und zu Essen.Ich bin aber auch Realist und weis ganz genau,dass das was am 5.September auf mich wartet ein ganz anderes Kaliber ist!! Aber jetzt nehme ich das gute Ergebnis in die letzen Wochen des Trainings mit und hoffe dann in Köln auf ein ebenfalls “perfektes Rennen”

zu guter Letzt noch meine Glückwünsche an Petra zum 2.Platz in ihre AK und Ritch zum AK-Sieg die über die oly.Distanz am Start waren und an Peter zu einem ausgezeichneten 2.Platz über die MD. Mit welcher Entschlossenheit und Dynamik er mir auf der Laufstrecke immer entgegen kam war schon sehr beeindruckend!!!
Micha
Erlanger Mitteldistanz - Platz 2 gewonnen oder Platz 1 verloren?!
Am gestrigen Sonntag nahm ich zum ersten mal an dem Erlanger Triathlon über die Mitteldistanz teil. Es galt 2km Schwimmen, 80km Radfahren und 20km Laufen zu bewältigen. Die Vorfreude auf den Wettkampf war groß und auch die anfängliche Müdigkeit verflog schnell, als das Rad in der Wechselzone stand und das Wettkampfflair mich erreicht hatte.
Mein Reutlinger Freund Stefan Hildenbrand startete auch und da er am Schluchsee vor zwei Wochen etwa eine Minute vor mir dem Wasser entstiegen war, versuchte ich mich in diesem Rennen an seine Füße zu heften. Dies gelang mir bis etwa 1,3km recht gut, doch dann machten mir zwei andere Schwimmer seinen Wasserschatten streitig und ich fiel aus der Gruppe zurück. Ich entstieg als 17. nach 28:58 dem Main-Donau-Kanal und hatte nur gute 30 Sekunden Rückstand auf Stefan und 2:20 auf die Spitze - danke nochmal für den Wasserschatten!
Endlich das Wasser verlassen setzte ich den Linksblinker und überholte schon in der Wechselzone und auf den ersten 300m Rad 6 Konkurrenten. Dann ging die Fahrt nach vorne bis auf Platz 3-5 in eine 3er Gruppe, der Tacho zeigte ständig ein Stundenmittel von über 40 an, doch diesen beiden Konkurrenten sollten mich für etwa 30km bis km 55 begleiten. Ich konnte sie einfach nicht abschütteln. Dann kam Richard Rogge von hinten und sprengte die Gruppe. Da ich wusste, dass Rogge schon das Crailsheimer Einzelzeitfahren mit hervorragender Zeit gewonnen hatte, war das meine Chance, also hinterherfahren - selbstverständlich immer schön mit 10m Abstand. Bei km 70 entschied ich mich dann aber doch noch, ihn um ein paar Sekunden ziehen zu lassen und lieber die letzten 10km den ein oder anderen Tritt rauszunehmen, ich wollte mir nicht meine Laufstärke durch zu hartes Radfahren zunichte machen. Und als ehemaliger Läufer freue ich mich immer riesig auf meine Lieblingsdisziplin und war überzeugt, Rogge schnell wieder einholen zu können.
Also Rad abgeben, irgendwas mit 41 stand da unter averagespeed, unvorstellbar für mich, sowas bin ich noch nie annähernd ohne Windschatten über solch eine Distanz gefahren und flitzte durch den guten Radsplit hochmotiviert aus der Wechselzone. Ich fühlte mich fantastisch, meine Energiereserven war noch bei weitem nicht aufgebraucht und auch die Beine schienen locker. So hatte ich Rogge nach nicht mal 500m Laufen wieder eingeholt, aber die anderen beiden, wie weit würden sie weg sein - da stand auch schon mein Vater und rief mir zu: “2:40 auf zwei, 7:11 auf eins!” Puh Platz eins klang weit weg, aber ich hab ja 20km Zeit. Also auf zum ersten Wendepunkt, mal den beiden ins Gesicht gucken. Schon auf dem Rückweg vom ersten Wendepunkt nach gerade mal etwa 4km rief mir mein Vater zu, 5:20 auf eins und 1:30 auf zwei - ok wow, da ist alles drin, dachte ich. Doch dann passierte es, leider hatten nicht meine Energiereserven etwas gegen das Tempo, sondern meine Muskeln, es began zu zucken und zu krampfen - au das ist bitter. Ich verkürzte den Schritt künstlich und versuchte so schnell es nur irgendwie möglich war ohne Krampf oder gar Musekelfaserriss weiterzudrippeln, um den Abstand nach vorne weiterhin verkürzen zu können. Bei ca km9,5 lief ein Mann ein Stück mit und rief mir zu: “Etwa 3:45 auf Platz eins und Platz zwei holst du locker wenn du so weiter läufst, der ist nicht mehr weit vor dir!” Kurze Zeit drauf sah ich ihn schon vor mir, was mich natürlich wieder motivierte zu versuchen das Tempo zu forcieren - keine gute Idee, bei km 11 war ich schon direkt an ihm dran, aber dann bekam ich die Quittung, die hinterseite des rechten Oberschenkels machte zu, ich musste beinah stoppen für ein paar Momente. Dann ließ ich es erstmal wieder ruhiger angehen, wollte ja nicht das gute Ergebnis durch einen Totalausfall kaputt machen….
Erst gute 2,5km später zog ich dann an ihm vorbei und versuchte erneut wieder das Tempo zu erhöhen um doch noch irgendwie an den Erstplatzierten rankommen zu können. Leider fehlten mir trotz Tageslaufbestzeit von 1h09:32 für die 20km immernoch 1:11 Minuten im Ziel - 6 Minuten konnte ich ihm abnehmen, aber die 7. war zuviel.
Dennoch lautet mein Fazit:
Wer mal einen flachen schnellen Wettkampf machen möchte, der sollte nach Erlangen kommen - wirklich ein tolles Rennen, sehr gut organisiert und Platz 2 in 3:36:50 einfach Wahnsinn für mich!
Grüße Peter
Ironman Regensburg - Mein 10. Ironman
Nachdem sich letzten Sommer die Gerüchte um einen zweiten deutschen Ironman verdichteten, waren wir natürlich alle sehr gespannt, wo er wohl stattfinden wird. Nach längerer Geduldsprobe, konnte man sich (Datum weiß ich nicht mehr genau) für den 1. Ironman Regensburg anmelden. Da ich letztes Jahr keine Lang- Distanz gemacht hatte, war mein Interesse doch sehr groß und ich meldete mich an.Neben mir haben noch drei weitere Crailsheimer Triathleten gemeldet. Somit war der Saisonhöhepunkt für 2010 festgelegt und es war auch sichergestellt, daß man nicht alles allein trainieren mußte. Sich für einen Ironman anzumelden bedeutet nämlich, fast ein Jahr konsequente Vorbereitung. Im späten Herbst gings los, im Winter war immer wieder Ski-Langlauf Training angesagt und im Februar flogen wir in einer größeren Gruppe nach Mallorca ins Trainingslager. Man kann also auf jeden Fall sagen: “Der Weg ist das Ziel”, denn der Wettkampf sebst findet an nur einem Tag statt und die Vorbereitung dauert viele Monate. Die vielen schönen Erlebnisse, Momente, Gebühle in dieser Zeit möchte ich auf keinen Fall missen. Auch ist und bleibt ein Ironman ein großes Abenteuer, welches nur bedingt planbar ist. Das wichtigste ist also, daß man diesen Tag ganz bewußt wahrnimmt und sich auch immer vor Augen hält, was der Grundgedanke des Ironman ist: “…zu finishen”.
Wie also war mein Tag X: Aufstehen war um 3:30 Uhr. Nach einem kleinen leichten Frühstück haben wir unsere Trinkflaschen fertig gemacht - die anderen Sachen waren alle schon gerichtet und teilweise auch schon am Vortag eingecheckt (Rad, -Schuhe, Helm,Laufutensilien), und sind dann kurz nach 5 Uhr Richtung Guggenheimer See gefahren. Dort haben wir dann die letzten Vorbereitungen getroffen und Punkt 7 Uhr wurden wir auf die lange Reise geschickt. Mein Schwimmen war wie schon öfters, recht gut und so schwang ich mich nach weniger als 1h auf mein Rad. Ich fuhr kontrolliert los und nutzte die ersten 10 flachen km zum einrollen. Dann gings in den bay. Wald für 30 km danach flach und windanfällig für 40 km. Diese Runde mußte 2 Mal gefahren werden und dann noch in die Innenstadt Regensburg. Bei mir liefs nicht ganz problemlos, ich hatte immer wieder mit Krämpfen zu kämpfen. So rollte ich nach etwas mehr als 6 Stunden Wettkampfdauer in die zweite Wechselzone. Die Laufstrecke war in vier Runden aufgeteilt und ging teilweise direkt durch die Altstadt und teilweise mitten durch die Parkflächen direkt an der Donau.
Tausende Menschen nutzten das optimale Wetter, um uns Athleten anzufeuern. Anfangs der Laufstrecke war ich beschäftigt, wieder lockere Beine zu bekommen, später kam dann aber auch die Wettkampfdauer zum tragen, und ich brauchte fast 4h für den Marathon.Meine Gesamtzeit blieb bei 10:09 Stunden stehen, was den 196. Gesamtplatz   von ca 2200 Startern bedeutete!
Fazit diese Ironman Wochenende: zu 99 Prozent gelungenes Wochenende in einer tollen Stadt mit einer Top- Auftakt- Veranstaltung. Zum Nachahmen empfohlen….
Ändy
1. Iron(wo)man – ein Wochende in Regensburg
 Freitag, 30. Juli, Wettkampfbüro Regensburg.
Beim Abholen der Startunterlagen werd ich von einer netten Studentin angesprochen, ob ich etwas Zeit hätte einige Fragen für eine Studie zu beantworten. Sie wollen herausfinden, welche Persönlichkeiten hinter den Startern einer Langdistanz verborgen sind. Es werde für die Mühe auch ein Startplatz für 2011 verlost! Dankend lehne ich ab, wer denkt denn schon an nächstes Jahr, und dass ich mit einem neongelben „Althlet 2010 Regensburg“-Markierband jetzt hier stehe ist auf jeden Fall nicht durchschnittlich.

Samstag, 31. Juli Guggenberger See
Entspannen lautet jetzt das Motto, denn ein paar hundert Meter weiter, am andern Ufer des Sees hängt mein Rad am Platz 302. Eingecheckt! Ich hab das 23Grad warme, für Neopren freigegebene, klare Wasser getestet, und versuch mir durch die vielen Bojen, die Schwimmstrecke für morgen vorzustellen. Verstehs nicht ganz, ich werde einfach den andern nachschwimmen.

Sonntag, 01. August, 6:55 Uhr, Guggenberger See
Es ist kurz vor dem Startschuss zum 1.Ironman Regensburg, was auch meine erste Langdistanz sein wird. Obwohl ich nicht weiß, was wirklich auf mich zukommt bin ich erstaunlich wenig aufgeregt. Alles gut vorbereitet, gut trainiert, und egal wie es mir heut abend geht, der Weg bis zu diesem Augenblick war ein Schöner, und daran halt ich jetzt einfach fest. Aaron steht einige Meter vor mir bei den Profis schon im Wasser, und auch Jürgen und Andy vom TSV sind unter der 2000 Athleten irgendwo versteckt.
Als der Startschuss fällt, springen wir ins Wasser, und wider meinen Erwartungen, geht es beim Schwimmen friedlich zu, die vielen Athleten verteilen sich auf dem 3,8km langen Kurs ganz gut, und ich steig nach einer Stunde und 9 Minuten zufrieden aus dem Wasser. Das war mir aber zu der Zeit noch nicht bewusst, ich hatte keine Uhr bei mir, und erst auf dem Rad, hab ich dann mal geschaut, wie spät es ist. 8:15 Uhr, oh, dann bin ich schneller als meine vermuteten 1:15 geschwommen, gut! 180 km auf dem Rad, genügend Zeit, um sich zu verpflegen, die Gels, das tolle Wetter, die Fans und auch die schöne Landschaft im Regensburger Landkreis zu genießen. Der Wind hat sich zum Glück nur leicht bemerkbar gemacht, alles lief reibungslos. In der 2. Runde hatte ich zu Beginn leicht Zweifel, ob ich das so weiter durchhalten werd, doch das war nur kurze Zeit ein Gedanke, bald kam wieder „Mister Dean“ angefahren. Mit diesem Engländer war es nett, er hat mich oft motiviert, weil wir uns ständig begegnet sind, und das bis zum Ende, denn in der Wechselzone zum Lauf sind wir gemeinsam vom Rad gestiegen. „You do so well, go on, ..“, hat er mich verabschiedet, und das hab ich dann auch getan.

Ich hab mich ganz gut gefühlt, und die vielen Zuschauer haben mich angeheizt, meinen ersten Marathon fast ein bisschen zu schnell anzugehen. Bald hat sich das eingespielt, doch nach 2 der 4 Runden wurde es härter. Da hab ich dann versucht die schöne Laufstrecke zu genießen, mir nicht vorzustellen was noch vor mir liegt, sondern mich zu freuen, wie gut alles bisher lief. Und diese vielen Fans an der Strecke, das war echt gigantisch. Alles war top organisiert für diesen ersten Ironman in Regenburg. Ein Moderator in der Stadt hat mich dann als 3. der AK angekündigt, da ahnte ich dann, dass ich gut unterwegs war, bin ja nicht nach Zeit, sondern Gefühl gelaufen. Kurz vor dem Ziel, 2 Frauen vor mir,..sie warn zu langsam, hab sie überholt. Doch eine ließ sich das nicht nehmen, und ist auf der Zielgerade an mir vorbei gespurtet, ich ihr nach, und schon war ich im Ziel. Hätt ich gewusst, dass sie Profiathletin und gar nicht meine Altersklasse ist, dann hätt ich den Zieleinlauf emotional noch mehr genießen können. Das hab ich dann gleich darauf gemacht, überwäligt von meiner Zeit (10:26.58) nach einem schönen, schnellen, pannenfreien,.. Tag Sport, hab ich mich total glücklich beglückwünschen lassen.

Montag, 2.August Partyzelt
Mit einem Pokal in der Hand stand ich als 3. der AK W40 auf der Bühne, das hab ich mir nicht erträumt, und noch gar nicht richtig realisiert. Dass ich den Slot für Hawaii nur ganz knapp verpasst hab, ist nicht so schlimm, denn damit hab ich eigentlich gar nicht gerechnet..
Aber,…das war nicht allein meine Leistung!!
Vielen, vielen Dank für die großartige Unterstützung,… so sind 3,8km Schwimmen, 180 km Rad und 42 km Laufen ein tolles Erlebnis,.. und deshalb war es vielleicht nicht meine letzte, aber erstmal meine schönste Langdistanz:-)
1st Ironman down

Made it through Ironman Regensberg on the weekend finishing in 6th place and a time of 8.39. I still have a mixture of feelings after the race. I was happy to finish as it was a huge mental and physical battle to keep going but I still feel that I could have gone alot better. Which I suppose is a good thing as it gives me more motivation for my next attempt which will most likely be Ironman Busselton in December.

It was a different feeling jumping in the water just being relaxed about the long day ahead. Maybe I was to relaxed and I missed the front group of 3 guys as they just cruised off the front of the swim. They entered T1 with a three minute lead back to me and one other guy after we zig-zagged our way through the 3.8km swim and onto the 180km bike.

Once on the bike I was careful not to kill myself on the first 90km and tried to hold a steady heart rate but I still managed to go to hard and really paid for it over the last 50km rolling into the second transition almost 20min behind the leaders but still in 4th place. From there it was a battle just to keep myself going forward, I reached the 8km mark and vomited everything I had drunk during the bike and my legs slowed dramatically. I managed to keep going and crossed the line in 6th place totally exhausted but keen to improve for my next outing.

From here its back to Oz and some easy training for a little while.
Aaron
Magic-Sportfood Team gewinnt LBS Cup
Wir haben es geschafft! Nach unserem Erfolg letztes Jahr in der Liga, haben wir einen neuen Ziel für dieses Jahr gemacht. Natürlich ist die Liga immer neben größerern, internationalen Rennen. Sie ist für uns aber trotzdem wichtig, für Teamgeist und Verein, dass wir uns zu diesem Ziel verpflichten.
Nach den ersten 4 Rennen war es sehr knapp. Wir lagen auf Platz 1, zusammen mit Tri-Team Heuchelberg und nur 1 Punkt vor Hans Grohe Team SV Schramberg.
Wir mussten ins Liga Finale sogar mit einem schwächerern Team starten. Vuko konnte auf Grund eines wichtigen Höhentraininglager nicht starten. Stefan Schmidt hat erst vor 3 Wochen sein ersten Ironman Triathlon gefinished, und Peter Hein leicht erkältet.
Aussie Farlow inspirirt uns und nahm von anfang an die Führung und hat nie zurück geschaut und kam ins Ziel mit 5 min Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Dragstra konnte endlich wieder ein bisschen seine Form zeigen und ist vom 15de Platz nach dem Schwimmen bis zum 2. Platz auf dem Rad vorgefahren. Dragstra konnte seinen Platz bis 3 km vor dem Ziel halten, musste dann jedoch Hettich vom Hansgrohe Team den Vortritt lassen.
Nachdem die ersten 6 Leute im Ziel angekommen waren, sah es immer noch nicht sicher für uns aus. Wir hatten 2 im Ziel (1. und 3.Gesamtplatz) und HansGrohe Team schon 3 (2. – 5. – 6. Gesamtplatz). Aber nur ein paar Minuten später kamen unsere beiden Laufkanonen Hein und Schmidt ins Ziel gedonnert. Die zwei haben ihr bestes Rennen dieses Jahr gehabt und sind von weit weit hinten nach dem Schwimm gekommen und haben etwa 40 Leute auf dem Rad geholt und beim Laufen und damit den Sieg für´s Team gesichert. Neuling Eric Quellmalz hat auch gezeigt, dass er in die nächsten Jahren bereit ist für Liga Rennen.
Stimmung bei der Siegerehrung war schon überglücklich und unser Senioren Team hat auch 2. Platz geschafft und ist noch 3. geworden, in der Gesamttabelle.
Eine sehr erfolgreiche Liga Saison für die Crailsheimer Triathleten!!
Drags
12. August 2010 von Andy
Kategorie: 









