Magic-Sportfood Team gewinnt LBS Cup



…alle mega happy !!

Wir haben es geschafft! Nach unserem Erfolg letztes Jahr in der Liga, haben wir einen neuen Ziel für dieses Jahr gemacht. Natürlich ist die Liga immer neben größerern, internationalen Rennen. Sie ist für uns aber trotzdem wichtig, für Teamgeist und Verein, dass wir uns zu diesem Ziel verpflichten.

Nach den ersten 4 Rennen war es sehr knapp. Wir lagen auf Platz 1, zusammen mit Tri-Team Heuchelberg und nur 1 Punkt vor Hans Grohe Team SV Schramberg.

Wir mussten ins Liga Finale sogar mit einem schwächerern Team starten. Vuko konnte auf Grund eines wichtigen Höhentraininglager nicht starten. Stefan Schmidt hat erst vor 3 Wochen sein ersten Ironman Triathlon gefinished, und Peter Hein leicht erkältet.

Aussie Farlow inspirirt uns und nahm von anfang an die Führung und hat nie zurück geschaut und kam ins Ziel mit 5 min Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Dragstra konnte endlich wieder ein bisschen seine Form zeigen und ist vom 15de Platz nach dem Schwimmen bis zum 2. Platz auf dem Rad vorgefahren. Dragstra konnte seinen Platz bis 3 km vor dem Ziel halten, musste dann jedoch Hettich vom Hansgrohe Team den Vortritt lassen.

Nachdem die ersten 6 Leute im Ziel angekommen waren, sah es immer noch nicht sicher für uns aus. Wir hatten 2 im Ziel (1. und 3.Gesamtplatz) und HansGrohe Team schon 3 (2. – 5. – 6. Gesamtplatz). Aber nur ein paar Minuten später kamen unsere beiden Laufkanonen Hein und Schmidt ins Ziel gedonnert. Die zwei haben ihr bestes Rennen dieses Jahr gehabt und sind von weit weit hinten nach dem Schwimm gekommen und haben etwa 40 Leute auf dem Rad geholt und beim Laufen und damit den Sieg für´s Team gesichert. Neuling Eric Quellmalz hat auch gezeigt, dass er in die nächsten Jahren bereit ist für Liga Rennen.

Stimmung bei der Siegerehrung war schon überglücklich und unser Senioren Team hat auch 2. Platz geschafft und ist noch 3. geworden, in der Gesamttabelle.

Eine sehr erfolgreiche Liga Saison für die Crailsheimer Triathleten!!

Drags



21. Waldenburger Triathlon am 18. Juli 2010



waldenburg.JPGwaldenburg.JPGEigentlich war allen klar, der See ist für den Neoeinsatz dieses Jahr zu warm. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt – Neofreigabe bis 25 Grad, der See hatte 24 Grad!
Während sich Tim und Thomas noch überlegten den Neo anzuziehen, waren Petra und Rich schon reingepellt und freuten sich über die Freigabe. Karina schwam von unserem Team als einzige ohne – sie hatte den Neo im Auto gelassen.
Die Radstrecke war dieses Jahr ein Flickwerk der Straßenmeisterei geworden, doch das Orgateam hatte die Radstrecke vorbildlich von dem vielen Splitt befreit. Bei 216 Einzelstarter (187 Männer und 29 Frauen) sowie 50 Staffelteams war es nicht einfach, die kurvige und enge Radstrecke mit den 10 Metern Windschattenabstand abzufahren – mehr Starter verträgt dieser Kurs wirklich nicht mehr.
Die zweite Wechselzone passiert, konnte es auf die 5 km Laufstrecke gehen. Wir waren uns alle einig, eine Sprintdistanz zieht einem wirklich die letzten Körner aus den Beinen – vom ersten Meter Schwimmen bis zum letzten Meter Laufstrecke 150 % geben, ist nicht einfach.
Doch die zufriedenen Gesichter im Ziel zeigten – es hat sich wieder mal gelohnt – ein toller Wettkampf und als Prämie oben drauf räumten Petra und Rich die ersten Plätze der AK ab!
Tim verpasste in seiner AK leider den 3. Platz, kam aber als erster unseres Vereins ins Ziel!

Ergebnisse:

Tim 1:06:13 (Platz 21 Gesamt)
Rich 1:08:21 (Platz 33 Gesamt)
Thomas 1:11:46 (Platz 58 Gesamt)
Petra 1:16:09 (Platz 101 Gesamt / 7. Frau)
Karina 1:23:55 (Platz 157 Gesamt / 2. AK)



Die erste Langdistanz ist geschafft! Freude, Leiden, Lehren.



16:12 Uhr war es, als ich am 4. Juli in Klagenfurt bei meiner ersten Langdistanz ins Ziel kam… Und um 7 Uhr hat sie begonnen, die Zeit der Freude, des Leidens und der Lehren.

Start

Ich habe mich für den Ironman in Klagenfurt entschieden wegen seiner genialen 3,8km langen Schwimmstrecke im türkisfarbenen Wörthersee mit den letzten 800m in einem engen von Zuschauern flankierten Kanal und der leicht hügeligen aber dennoch angenehmen, landschaftlich schönen 180km langen Radstrecke. Daher freute ich mich riesig auf den Event und die Form passte zu 100% auf den Tag X!
Der Massenstart der rund 2300 Athleten verlief überraschend entspannt und die anschließenden 3km bis zum Kanal konnte man ohne Probleme in seinem Wohlfühltempo zurücklegen. Als es dann enger wurde im Kanal gab es natürlich mehr Berührungen, aber alles blieb fair… So schön dieser Schwimmabschnitt auch war, Nachteil war, dass man in der Position in der man in den Kanal einbog für 800m gefangen war, da ein überholen nicht möglich war. Doch so schwamm ich wenigstens nicht über meinem Limit und kam mit einer noch zufriedenstellenden Schwimmzeit von 59min aus dem Wasser.
Hoch motiviert stieg ich auf mein mit Verpflegung präpariertes Rad und drückte vom ersten Meter ordentlich aufs Tempo… Da ich mit 59min leider ja doch eher nicht weit vorne war, musste ich nun mehr oder wenige größere Radpulks überholen, was angesichts der Kampfrichter neben mir immer ein Risiko war, wegen Windschattenverbot. Doch ich hielt mich an die 10m Abstand zum Vordermann, denn das Schlimmste für mich wäre eine Zeitstrafe gewesen. Doch schon bei km 10 passierte es, als ich gerade eine größere Gruppe einsammelte:
„Schwarze Karte“ = 6min Zeitstrafe!!!! Hä???????? Ich verstand die Welt nicht mehr! Der Kampfrichter gab mir eine Strafe dafür, dass ich jemanden der bereits überholt, überholt habe und das ist verboten. All mein flehen, zu einem, dass es anders hier ja nicht geht und dass man das in der Wettkampfbesprechung nicht mitgeteilt habe halfen nichts und ich wollte auch nicht noch eine Strafe wegen meckern. Aber wirklich, ich wusste nicht dass man das nicht darf! Und was eben dann noch mehr weh tut ist, wenn man den Rest des Rennens über dutzend andere Leute sieht die in dritter oder gar vierter Reihe überholen.Rad

Na gut. Mit Wut und Frust nahm ich die Strafe an und wusste, dass ich nun zwar ein Handicap habe aber das Rennen noch nicht „ganz“ verloren war. Wohl wissend, dass ich ja nun bald 6min Pause am Straßenrand im Penalty-Zelt haben werde, fuhr ich wie der Teufel bis dahin, um wenigsten bis dahin wieder ein wenig Zeit gut zu machen. Naja, dass dieses Zelt aber erst in ca. 50km kommen würde war mir auch nicht ganz klar und so wurde dieser rasante Abschnitt doch ein wenig zu lang und habe wohl somit ein wenig überzogen. Nach der Strafe fuhr ich ein wenig langsamer weiter, aber dennoch mit Frust im Bauch. Das unrhythmische Fahren bereute ich, als dann nach 140km langsam der Ofen aus war und ich noch hoffen konnte ordentlich in die zweite Wechselzone zu kommen. Dann kam aber noch der Hammer, als sich auf den letzten 10km eine ca. 30 köpfige Gruppe formierte und man einfach nicht voran kam, weil überholen unmöglich war. Hier bewiesen die Kampfrichter mal wieder volles Talent und Sportverständnis, als sie „wahllos!“ schwarze Karten in dieser Gruppe verteilten. Ich hielt mich mit Respektabstand dahinter auf und Athleten die von hinten auf uns auffuhren sagte ich nur „fahr da blos nicht rein, da bekommst du nur eine Karte“. So ging es dann bis zur Wechselzone am Strandbad in Klagenfurt.

Lauf

Das Rad abgestellt und Laufschuhe angezogen, ging es dann auf die abschließende Marathonstrecke.
Noch frustriert von der Zeitstrafe und dem Rennverlauf auf der Radstrecke konnte ich mich nicht zurückhalten und lief die ersten 5km unter 18min an. Ich fühlte mich auch gut und erreicht dann so bei km 6 meine Reisegeschwindigkeit. Wohl wissend, dass man sich gut verpflegen muss, hielt ich bei jeder Verpflegungsstation kurz an, um auch wirklich genug zu trinken und kurz was zu essen. Ich war echt überrascht, dass das Laufen selbst nach 3,8km im Wasser und 180km auf dem Rad noch so leicht fallen kann. Bei km 25 bekam ich dann die Quittung, dass der erste Halbmarathonabschnitt in 1:25h etwas zu schnell war. Ich bekam so Heißhunger, dass ich an nun jeder zweiten bis dritten Verpflegungsstation nahezu das komplette Orangentablett leer futterte. Und auch mit dem Kilometerschnitt ging es allmählich Richtung 5min. Doch den totalen Zusammenbruch bekam ich zum Glück nicht. Ich konnte auch nicht wirklich noch Gels oder ähnliches anderes essen, da mir das süße Zeug nach 8h zum Hals raus hing!!! Das weiß ich auf jeden Fall für meine nächste Langdistanz, dass ich irgendetwas Herzhaftes mit aufs Rad nehmen muss…
Nach 9:12,44h konnte ich dann die letzten 100m im Zielbereich genießen und mich endlich hinsetzen!!!!

Ziel

Gelernt aus diesem Rennen habe ich, dass solch ein Rennen nicht im Augenblick entschieden wird sondern über die vollen 226km und man Geduld haben muss. Sonst bekommt man eine Zeitstrafe wegen zuviel Ehrgeiz oder läuft in Gefahr in eine Heißhungerphase zu kommen.

Ach ja noch was, zum Thema der Kompetenz der Kampfrichter:
Ich fragte meinen zur Sicherheit nochmals was die schwarze Karte bedeut (hoffte noch dass es nur eine „stopp and go“ Strafe wäre), da meinte er 4min. Ich dachte mir schon, hä? Und fragte nochmals. 4min sagte er. Ich konnte mich bei der Wettkampfvorbesprechung nur an 6minütige Zeitstrafen erinnern und war ein wenig verwirrt, hatte aber noch Hoffnung auf nur 4min. Tja, waren aber 6min Herr Kampfrichter!!! Und so einer Entscheidet über mein Rennen. xxxxx!

Nun gut, das nächste lange Rennen kommt bestimmt und vieles kann ich vielleicht ja schon bei der Duathlon Langdistanz WM (10/150/30) beim Powerman in Zofingen umsetzen… Mal sehen…

Bis dahin
Euer Stefan

Hier die Zwischenzeiten des Rennens (ironmalive.com):

BIB AGE STATE/COUNTRY PROFESSION
306 28 Tübingen GER Dipl. Biologe

SWIM BIKE RUN OVERALL RANK DIV.POS.
59:19 4:57:08 3:10:44 9:12:44 47 5

LEG DISTANCE PACE RANK DIV.POS.
TOTAL SWIM 3.8 km (59:19) 1:33/100m 133 16

BIKE SPLIT 1: 20km 20 km (33:07) 36.24 km/h
BIKE SPLIT 2: 32km 12 km (19:34) 36.80 km/h
BIKE SPLIT 3: 50km 18 km (28:24) 38.03 km/h
BIKE SPLIT 4: 61km 11 km (22:13) 35.11 km/h
BIKE SPLIT 5: 90km 29 km (43:45) 39.77 km/h
BIKE SPLIT 6: 110km 20 km (31:58) 37.54 km/h
BIKE SPLIT 7: 122km 12 km (19:38) 36.67 km/h
BIKE SPLIT 8: 140km 18 km (30:51) 35.01 km/h
BIKE SPLIT 9: 151km 11 km (18:04) 36.53 km/h
BIKE SPLIT 10: 179km 28 km (47:17) 35.53 km/h
BIKE SPLIT 11: 180km 1 km (2:17) 26.28 km/h
TOTAL BIKE 180 km (4:57:08) 36.35 km/h 110 21

RUN SPLIT 1: 1km 1 km (4:20) 4:20/km
RUN SPLIT 2: 6.2km 5.2 km (18:44) 3:36/km
RUN SPLIT 3: 12.1km 5.9 km (23:45) 4:01/km
RUN SPLIT 4: 16.3km 4.2 km (16:50) 4:00/km
RUN SPLIT 5: 20.5km 4.2 km (17:13) 4:05/km
RUN SPLIT 6: 21.5km 1 km (5:22) 5:22/km
RUN SPLIT 7: 26.7km 5.2 km (26:09) 5:01/km
RUN SPLIT 8: 32.6km 5.9 km (30:02) 5:05/km
RUN SPLIT 9: 36.8km 4.2 km (21:17) 5:04/km
RUN SPLIT 10: 41km 4.2 km (20:07) 4:47/km
RUN SPLIT 11: 42km 1 km (5:27) 5:27/km
RUN SPLIT 12: 42.1km 0.1 km (1:01)
RUN SPLIT 13: 42.2km 0.1 km (0:27) 4:30/km
TOTAL RUN 42.2 km (3:10:44) 4:31/km 47 5

TRANSITION TIME
T1: SWIM-TO-BIKE 2:43
T2: BIKE-TO-RUN 2:50



Hitzeschlacht in Welzheim



Noch ganz Euphorisch und Hoch motiviert von Rothsee habe ich einen neuen Versuch in Welzheim gestartet. Ist ja nur ein kleiner Jedermann, dachte ich, aber falsch gedacht. Bei 36 Grad kann auch ein kleiner Jedermann Triathlon was ganz besonderes werden. Nämlich ziemlich anstrengend. Wir sollten 600 mtr schwimmen, 21 km Rad fahren und 5,2 km laufen. Es wurde in zwei Gruppen gestartet. Und 10 min nach dem ersten Startschuss sprang ich in die “Fluten”. Und da schwimmen nicht unbedingt zu meinen größten Stärken und Lieben gehört, musste ich mich sogar richtig verteidigen. Es war ein Kampf mit allen Mitteln. Ob mit Festhalten, Tritten und auch wegstoßen war es nicht ganz lustig. Und so habe ich auch etwas länger gebraucht wie geplant. Nach 14 min. war es dann doch geschafft. Also raus aus dem Wasser und nichts wie drauf aufs Rad. Der Anfang war auch gar nicht so dramatisch. Bin richtig gut rein gekommen und auch die Strecke war anfänglich okay, aber dann, die Hitze. Auch der Helm war kein Schutz, schwitz, schwitz. Aber auch 21 km Rad fahren gehen mal zu Ende. Und nach ca. 50 min bin ich endlich vom Rad runter und rein in die Laufschuhe. Noch schnell die 5.2 km laufen und Du hast es geschafft. Alles in allem hat es zwar 1.37h gebraucht und Platz 4 in der AK, hat es trotz der Anstrengung Spaß gemacht. Es war zwar nicht die Zeit die ich mir so vorgestellt hatte, war aber auch nicht das schlechteste Ergebnis. Meine Devise lautet nun mal das der Spaß nicht verloren gehen darf. Der nächste Triahtlon darf aber ruhig wieder besser ausfallen. Auf jeden Fall wird weiter fleißig trainiert, so das das nächste Mal auf jeden Fall ne bessere Zeit raus springt.

Karina Riedel 



Sprinttriathlon Nottwill



Detschi in Aktion ;-)Am Sonntag habe ich mich wieder um meine Leidenschaft, dem Sprinttriathlon gekümmert. Es gibt doch nur zwei Arten von Triathlon, die mir Spass machen, entweder ganz Lang, oder ganz kurz. Zwischendrin ist doch einfach nix….. . Frühmorgens hat es hier noch in Strömen geregnet und kurz vor dem Start hat es zum Glück aufgehört. Die Temperaturen waren jedoch ganz gut und so war es auch wie in Frankfurt , bei uns auch Neoprenverbot. Das Schwimmen lief nicht so wie geplant, dafür das Rad ganz gut. Bin gut in Tritt gekommen und bei der Hälfte der Radstrecke ist eine Gruppe von ca. 15 Mann auf mich aufgefahren. Konnte mir ein paar Sprüche nicht verkneifen. Fast hätte auch es einen Radsturz gegeben, weil die meisten Triathleten lutschen müssen, obwohl Sie es nicht Können. Das sollte einer kapieren…. Hab die Gruppe mit ca. 10m Abstand fahren lassen und bin ziemlich ausgeruht in die 2 Wechselzone gekommen und dann fing der Spass erst richtig an.Die Laufstrecke war leider ziemlich eckig, was das ganze nicht so einfach zum laufen machte. Bin trotzdem ziemlich schnell angelaufen, die ersten 2,5km in 08:30′. Was doch etwas zu flott war. Die zweite Runde hiess es dann auf die Zähne beissen und ins Ziel kommen. Nach 1.03.07 Std habe ich die Ziellinie überquert. Leider habe ich dann wegen 4 Sec das Stockerl verpasst. Naja, shit happens. Trotz allem bin ich mit dem Rennen sehr zufrieden. Die Radform zeigt auch langsam wieder nach oben. So, jetzt 2 Wochen wieder trainieren und sich testen lassen, dann steht der Züri-Tri auf dem Programm.

Detschi



News - Ironman Klagenfurt 2010



Stefan

Stefan Schmid überzeugt beim Ironman in Klagenfurt mit einem super Ergebnis. In einer Gesamtzeit von 9:12:44 Std. sichert er sich den 47. Gesamtplatz.

SWIM 59:19 min
BIKE 4:57:08 Std.
RUN 3:10:44 Std. 



Altmühl-Triathlon Leutershausen 500m-25km-5km



JochemBei extremer Hitze konnte ich mit der zweiten Schwimmzeit auf 500m in 6,35min einen guten Start hinlegen. Auf dem Rad herschte wenig Wind und so wurde ich von einem Radfahrer überholt. Konnte aber mit einem 37,5 Schnitt als Dritter auf die Laufstrecke wechseln. Leider musste ich mich bei km 3 erneut überholen lassen und zu meinem Pech auch nochmal 300m vor dem Ziel. Mit einer Laufzeit von 19,03min und einer Endzeit von 1,07 Std. bin ich auf dem 5. Platz (2. AK) ins Ziel gekommen. Nun bin ich wieder zuversichtlich nach dem letzten Wochenende (Erbach). Langsam geht es wieder aufwärts mit dem alten Eisen ;-).

Jochem



Rothsee-Triathlon – 22. Auflage am 27. Juni 2010



Rothsee

Nachdem es ein Wochenende vorher (Sommersonnwende!) schweinekalt war, gab sich der Sommer alle Ehre und bescherte uns am Wettkampftag am Rothsee sonniges und heißes Wetter! Bei angenehmen Wasser- und Außentemperaturen startete die erste Startgruppe von zehn um 9 Uhr in den Fluten des Rothsees ihre erste Disziplin.
In der ersten Startgruppe der Profis waren auch Ulrike und Karina - na wenn das mal keine Ehre ist!
Für Karina war es der 1. olympische Triathlon und der 3. Triathlon überhaupt, kein Wunder, dass ihr die Aufregung ins Gesicht geschrieben war.
Die restlichen Teilnehmer des TSV´s verteilten sich über die verschiedenen Startgruppen. Für den einen lief das Schwimmen super, manch anderer hatte mit Problemen zu kämpfen. Sandi verteidigte Ihre Schwimmbrille auf ihrer Nase, Petra mit Wasser im rechten Glas fand keine richtige Linie, Rich mit kreislauftechnischen Problemen am Anfang….aber sonst war alles ok!
Dietmar kam mit einer Schwimmzeit von 24:02 als erster der TSV´ler aus dem Wasser und lieferte damit die 106. Schwimmzeit insgesamt ab. Die anderen reihten sich ähnlich einer Perlenschnur um die 27 min auf.
Die lange Wechselzone durchrannt und das Rad schnell gefunden, konnte es auf die etwas kuppierte Radstrecke gehen. Die Info der Wettkampfbesprechung sorgte noch für kurzzeitigen Streß vorab - die Radschuhe sollten unbedingt eingeklickt sein, hieß es, stand aber niergendwo! Da ich keine Disqualifikation riskieren wollte, folgte ich dieser Anweisung widerwillig. So musste auch ich das erste mal auf dem Rad in die Schuhe steigen und stellte dabei fest, dass das eigentlich gar nicht so dumm war. Manchmal muss man eben zu seinem Glück gezwungen werden :-))
Auf der Radstrecke legte Ulrike mit Ihrem neuen Rad einen Affenzahn vor und riß die 40 km mit 1:12:50 runter (297. Radzeit insgesamt). Sandi blieb mit einem Abstand von nur 30 Sekunden auf Ulrike´s Fersen. Rich, der geborene Radfahrer verlor hier 1 ganze Minute auf Sandi - oder hat er sich wieder mal beim Wechsel verbummelt?
Seine Zeit sollte erst kommen, mit einer Laufzeit von 43:13 stand diese an 178. Gesamtplatzierung, er lief so allen jungen Hühnern und Hähnen davon und zeigte uns, was Laufen wirklich heißt. Leider konnte ihn diese super Laufzeit nicht mehr retten und er gab den Vereinssieg mit einem Lächeln an Sandi (Gesamtzeit von 2:25:20) ab.
Ein dritter Platz in der AK 40 sprang für Sandi zusätzlich noch raus und für uns Damen sogar der 3. Platz in der Frauenmannschaftswertung! Insgesamt waren alle mehr oder auch weniger zufrieden mit ihren (Einzel-)Leistungen. Nicht zu vergessen ist die extreme Leistungsdichte der 1108 Teilnehmer (886 Männer/222 Frauen) und die abgelieferten Ergebnisse der TSV´ler sind wirklich super!
So ging wieder mal ein toller Wettkampftag mit super heißen Temperaturen zu Ende. Super Organisation, ein tolles Finishershirt und ein tolles Verpflegungsbuffet (vorausgesetzt man hat einen Magen, der dieses Angebot freudig aufnehmen kann;-))

Ergebnisse:

Sandra 27:37 / 1:13:20 / 44:23 / 2:25:20 - AK 40 3. Platz -

Rich 28:00 / 1:14:23 / 43:13 / 2:25:36

Ulrike 27:17 / 1:12:50 / 49:46 / 2:29:53

Thomas 29:21 / 1:15:39 / 50:24 / 2:35:24

Dietmar 24:02 / 1:18:36 / 54:39 / 2:37:17

Petra 27:10 / 1:19:59 / 54:33 / 2:41:42

Steffi 27:05 / 1:18:29 / 57:04 / 2:42:38

Karina 33:26 / 1:26:34 / 56:46 / 2:56:46

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!
Petra



Seniorenliga Erbach am 27.06.2010



Ich war gerade mit Uli und Marus Hofmann unterwegs zum Zeitfahren nach Rednitzhembach, als plötzlich das Telefon klingelte. Es war Andy, der war auf der Suche nach einem vierten Starter für das Ligarennen in Erbach. Eigentlich wollte ich am Rothsee starten, aber wenn ich für den Verein starten soll, ist das keine Frage, ich habe sofort zugesagt. Danach wurde mir erst klar, auf was ich mich hier eingelassen hatte. Ligarennen heißt dieses Jahr Windschattenfreigabe! Kein Liegelenker, keine Lenkerschalter, kein Scheibenrad. Als ich wieder zuhause war, wurde mein Rad erst mal umgebaut, damit ich in Erbach starten darf. Am Sonntag früh gingen dann Andy, Jochem, Stefan und ich an den Start. Da war schon klar, daß heute ein sehr heißer Tag werden würde. Beim Schimmen konnte Andy ganz vorne mitschwimmen, Jochem und Stefan mit einem kleinem Abstand. Andy kam also mit der ersten Gruppe aufs Rad, die aus ca. 6 Fahrern bestand, Jochem und Stefan erwischten die zweite Radgruppe mit ca.10 Fahrern und ich konnte mich mit meiner lausigen Schwimmzeit nun auf dem Rad nach vorne kämpfen. Beim Laufen schlug dann die Hitze zu und jeder hatte hier seine Probleme. Andy lief ständig an der Grenze zum Verkrampen. Alle waren froh, daß es viele Verpflegungsstellen mit viel Wasser gab.

 andy.jpgIm Ziel konnte Andy einen hervorragenden 2. Platz belegen. Glückwunsch! Stefan kam auf den 17. Platz, Jochem belegt den 21. Platz und für mich blieb noch der 50. Platz übrig.

andy_stefan_tim_jochem.jpgIn der Teamwertung belegten wir dann den 3. Platz mit nur 1 Sekunde Rücktand auf Platz 2(Dornstadt) und 50 Sekunden Rückstand auf Platz 1(Schw. Gmünd). In der Gesamtwertung bedeutet das den 5.Platz.

Fazit von mir: ohne ordentliche Schwimmzeit geht nicht viel, hat mir aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

Tim



FARLOW On Fire in Erbach



Aaron on fireTrotz eine Rad defect konnte Aaron Farlow den Hauptgruppe wiederholen in LBS Cup Erbach am Sonntag. Teamkollege und Olympia Silbermedalien Gewinner Stefan Vuckovich sagte bis Aaron wieder dran war, war der richtig kreuz-augich!! Trotzdem konnte Farlow in die letzten km beim Laufen den Führung nehmen und den Sieg für sich entscheiden. ‘Vucko’ konnte auch ein bissien sein alte Form zeigen ist als dritter ins Ziel gelaufen. Dragstra hat nicht so sein Tag aber hat den Ziel geschaft und Peter hat schon wieder alles gegeben beim Laufen und insgesamt war es genug für 2de Platz als Team, vor die Heuchelberger aber hinter Hansgrohe Team. Ligatabelle sagt 1. Platz: Punkt gleich Heuchelberg und TSV Crailsheim, 3. Platz Hansgrohe Team mit 1 Punkt Ruckstand!! Liga Finale wird schon wieder spannend!!